Hüftgelenksdysplasie (HD)


Die Hüfgelenksdysplasie, auch HD genannt, ist eine erbliche Erkrankung des Hüftgelenks.
Von der HD betroffen sind kleine, mittelgroße als auch große Rassen sowie Katzen.

Der Krankheitsverlauf wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Wachstumsgeschwindigkeit, Gewicht und Belastung des Welpen spielen hier eine Rolle.

Durch eine einfache Röntgen-Untersuchung kann der Schweregrad der HD bestimmt werden. Zuchthunde werden ab dem Alter von 1 Jahr geröngt, da erst ab diesem Zeitpunkt die Entwicklung soweit abgeschlossen ist um eine genaue Diagnose abgeben zu können.
Schwere Formen der HD können bereits in einem Alter von 5-6 Monaten festgestellt werden.


Schweregrade der Hüftgelenksdysplasie:


Kennzeichnung
im Stammbaum
Bedeutung Ausprägung der Krankheit Zulassung zur Zucht in Österreich

HD-A
HD-Frei unauffällige Gelenke, Norberg-Winkel 105° oder mehr in Österreich zur Zucht zugelassen

HD-B
HD-Verdacht leichte Ungleichmässigkeiten, jedoch noch keine HD in Österreich zur Zucht zugelassen
(nur mit HD-A Partner)

HD-C
Leichte HD deutliche Ungleichmässigkeiten, Norberg-Winkel 100° oder kleiner in Österreich zur Zucht zugelassen
(nur mit HD-A Partner)

HD-D
Mittlere HD deutliche Ungleichmäßigkeiten, Norberg-Winkel >90°
arthrotische Veränderungen
in Österreich von der Zucht ausgeschlossen

HD-E
Schwere HD auffällige Veränderungen an den Hüftgelenken, Norberg-Winkel <90°
arthrotische Veränderungen
in Österreich von der Zucht ausgeschlossen


Literaturangaben:

Yin, Nolte et al. 2007 – Praxisleitfaden Hund und Katze
Brunnberg 1999 – Lahmheitsdiagnostik beim Hund
Wikipedia - Stand 06.02.2010


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